Nach ein paar Jahren zeigt fast jede Terrasse grauen Film, grüne Ränder im Schatten und dunkle Fugen. Viele Eigentümer in Bonn, Meckenheim und im Rhein-Sieg-Kreis überlegen dann, ob sie es selbst versuchen oder die Terrassenplatten reinigen lassen. Wir von PowerClean Hauer machen das seit 2006. Hier beschreiben wir den Ablauf vom Foto bis zur trockenen Terrasse, wie lange das dauert und was Sie vorher und nachher tun sollten.
Ein Foto reicht für die erste Einschätzung
Der einfachste Einstieg ist ein Foto per WhatsApp an 0172 8268219 oder per E-Mail an info@powerclean-hauer.de. Darauf erkennen wir schon viel: Plattenart, ungefähre Größe, ob die Fugen offen oder zugewachsen sind und welche Beläge sich gebildet haben.
Bei größeren Flächen oder wenn das Material nicht eindeutig ist, schauen wir uns die Terrasse vor Ort an. Das Angebot bekommen Sie in der Regel innerhalb von 48 Stunden nach Anfrage oder Besichtigung. Der Preis hängt von der Fläche, dem Material, dem Grad der Verschmutzung, der Zugänglichkeit und davon ab, ob anschließend imprägniert werden soll.
Die Musterfläche zeigt das Ergebnis vorab
Auf Wunsch legen wir eine kostenlose Musterfläche an. Sie sehen dann den Unterschied direkt neben der unbehandelten Fläche. Das ist vor allem bei alten Flecken sinnvoll: Tief eingezogenes Fett oder Rotwein wird meist deutlich heller, verschwindet aber nicht immer ganz. Das sagt Franz Hauer lieber vorher als hinterher.

Was Sie vor dem Termin vorbereiten sollten
Unter einem Pflanzkübel, der stehen bleibt, bleibt auch der Schmutz liegen, und später sieht man einen hellen oder dunklen Kreis. Diese Punkte helfen uns am meisten:
- Möbel, Sonnenschirmständer, Grill und Deko von der Terrasse räumen
- Pflanzkübel wegstellen; sind sie zu schwer, sagen Sie uns das vorher, dann planen wir das ein
- einen funktionierenden Wasseranschluss in der Nähe bereithalten, meist reicht der Außenwasserhahn
- Fenster und Terrassentür schließen, Markise einfahren
- empfindliche Beete am Rand ansprechen, damit wir sie abdecken oder schützen können
So läuft die Reinigung vor Ort ab
Zuerst kehren wir losen Schmutz, Laub und groben Bewuchs ab und schauen uns die Fugen genau an. Je nach Belag behandeln wir Grünbelag oder Flechten vor. Danach kommt die eigentliche Reinigung, bei Terrassen meist mit einem Flächenreiniger: Rotierende Düsen arbeiten unter einer geschlossenen Haube, das Wasser spritzt also nicht gegen Hauswand, Fenster und Nachbarterrasse. Das Wasser dafür ist bei uns immer heiß.
Wichtig ist der Druck. Betonplatten und harter Granit vertragen mehr als weicher Sandstein oder eine Terrasse mit losen Fugen. Wir stellen das Verfahren auf das Material ein und arbeiten auf empfindlichen Flächen auch ohne Hochdruck. Welche Methode wofür passt, erklären wir ausführlich im Ratgeber Hochdruck, Niederdruck oder Heißwasser.
Zum Schluss spülen wir den gelösten Schmutz und den Schlamm aus den Fugen von der Fläche. Ränder, Stufen und Ecken arbeiten wir gesondert nach.


Das Beispiel aus Köln-Rodenkirchen zeigt einen typischen Fall: Terrassenplatten mit flächigem Grünbelag, wie er auf schattigen Seiten und unter Bäumen entsteht.
Wie lange dauert eine Terrassenreinigung?
Für die reine Reinigung einer üblichen Terrasse am Einfamilienhaus reicht oft ein Arbeitstag. Mehr Zeit brauchen große oder verwinkelte Flächen, starker Bewuchs, Flechten mit Nachbehandlung und Fugen, die komplett ausgeräumt und neu gefüllt werden. Bei Gewerbeflächen wie der rund 1.000 m² großen Hotelterrasse des Parkhotel Quellenhof in Aachen arbeiten wir in Abschnitten.
Nach der Reinigung ist die Terrasse nass. Betreten können Sie sie gleich, aber bis Platten und Fugen richtig trocken sind, vergehen je nach Wetter, Sonne und Material einige Tage. Das zählt vor allem, wenn danach nachgesandet oder imprägniert wird.
Was Heißwasser auf Terrassenplatten bewirkt
Wir reinigen jede Terrasse mit Heißwasser, auch die ohne einen einzigen Grillfleck. Für Sie hat das ein paar praktische Folgen. Algen und Moos auf den Platten werden durch die Wärme mürbe und lösen sich gründlicher, auch aus den feinen Poren von Betonplatten. Fettspritzer und eingetrocknete Ränder von Saft oder Wein geben warm schneller nach, sodass wir mit weniger Reinigungsmittel auskommen. Das ist angenehm, wenn Kinder und Haustiere die Terrasse am nächsten Tag wieder nutzen.
Weil die Wärme mitarbeitet, darf der Druck niedriger sein. Das schützt Sandfugen und weiche Platten vor dem Ausspülen und Aufrauen. Warme Platten trocknen an der Oberfläche außerdem etwas schneller ab, was beim Nachsanden hilft. An den trockenen Tagen, die eine Imprägnierung vorher braucht, ändert das allerdings wenig. Wie das Verfahren im Einzelnen funktioniert, steht auf der Seite Heißwasser für Terrassenplatten.
Nach der Reinigung kommen Fugen, Imprägnierung und Pflege
Eine gründliche Reinigung holt auch lockeres Material aus den Fugen. Das ist gewollt, denn genau darin sitzen Moos, Samen und Humus. Danach müssen die Fugen aber wieder gefüllt werden, sonst wackeln Platten auf Dauer und neues Unkraut findet sofort Platz.
Nachsanden oder neu verfugen
Bei Platten im Splitt- oder Sandbett reicht oft frischer Fugensand oder Brechsand, der eingekehrt wird, sobald die Fläche abgetrocknet ist. Sind die Fugen breit und stark ausgewaschen oder kommt immer wieder Unkraut, lohnt sich ein Blick auf feste Materialien. Wir räumen alte Fugen auf Wunsch aus und füllen sie zum Beispiel mit wasserdurchlässigem Fugenmörtel auf Kunstharzbasis. Welches Material zu Ihrer Fläche passt, steht im Ratgeber zu Fugenmaterial und Unkraut. Wie wir dabei vorgehen, beschreibt unsere Seite zu Fugenarbeiten.
Imprägnierung als Option
Eine Imprägnierung sorgt dafür, dass Wasser und Schmutz nicht so schnell in die Platten ziehen. Sie ist kein Muss, aber auf hellen, saugfähigen Platten und rund um Grill und Essplatz oft sinnvoll. Voraussetzung ist eine saubere und vollständig trockene Fläche. Wann sich der Aufwand lohnt, lesen Sie im Beitrag Pflaster imprägnieren.
Pflege bis zur nächsten Reinigung
Regelmäßiges Kehren hält Laub und Blütenstaub von der Fläche, bevor daraus ein Nährboden wird. Pflanzkübel stehen am besten auf kleinen Füßen, und Flecken von Fett oder Wein nehmen Sie gleich auf.
Selbst reinigen: was geht und wo die Grenzen liegen
Mit Schrubber, Wasser und einem passenden Steinreiniger kommen Sie bei leichtem Grünbelag weit. Schwieriger wird es mit dem Hochdruckreiniger aus dem Baumarkt. Mit Punktstrahl oder Rotordüse dicht über der Fläche entstehen schnell Streifen, Sandstein und weicher Beton werden aufgeraut, und die Fugen sind danach leer gespült.
Wenn Sie es selbst versuchen, testen Sie zuerst an einer unauffälligen Stelle, halten Sie Abstand und arbeiten Sie mit einem Flächenreiniger-Aufsatz statt mit dem freien Strahl. Wie wir auf Terrassen arbeiten und welche Beläge wir reinigen, steht auf der Seite zur professionellen Terrassenreinigung.
Häufige Fragen zum Terrassenplatten reinigen lassen
Kann ich die Terrasse direkt danach wieder nutzen?
Betreten können Sie die Fläche gleich. Möbel stellen Sie am besten erst zurück, wenn die Platten abgetrocknet sind. Vor einer Imprägnierung braucht es ohnehin trockenes Wetter.
Werden alle Flecken entfernt?
Die meisten Beläge lassen sich gut lösen. Alte, tief eingezogene Flecken werden deutlich heller, verschwinden aber nicht immer vollständig. Eine Musterfläche zeigt Ihnen vorher, was realistisch ist.

