Kaltes Wasser kommt bei uns nicht auf den Stein. Ob Einfahrt, Sandsteinmauer, Putzfassade oder Parkplatz: PowerClean Hauer setzt bei jedem Auftrag Heißwasser ein. Die Heißwasserreinigung ist bei uns kein Zusatz für Sonderfälle, sondern der Standard, weil die Wärme auf jeder Fläche einen Teil der Arbeit erledigt, die sonst Druck oder Chemie übernehmen müssten. Das machen wir seit 2006, von Meckenheim aus.
Auf Pflaster läuft die Heißwasser-Hochdruckreinigung mit dem Flächenreiniger, an der Fassade mit wenig Druck und Einwirkzeit, auf dem Dach erst, nachdem die dicken Moospolster von Hand gelöst sind.
Was warmes Wasser auf Stein anders macht als kaltes
Das Prinzip kennt jeder aus der Küche: Eine fettige Pfanne wird mit heißem Wasser sauber, mit kaltem schmiert sie. Draußen backen Fett, Tropföl, Reifenabrieb und Staub zu einem zähen Film zusammen, der warm beweglich wird und sich abspülen lässt.
Bei Grünbelag wirkt die Wärme auf andere Weise. Algen, Moos und Bakterien bilden auf feuchten Flächen einen Biofilm, der sich mit seinen eigenen Ausscheidungen am Untergrund festhält. Heißes Wasser weicht diesen Belag und die Moospolster auf, sodass sie sich vollständiger vom Stein lösen. Kaugummi wird weich und lässt sich abnehmen, statt nur flacher in die Poren gedrückt zu werden.


Auf dem Betonpflaster in Bonn sind die Ölspuren danach deutlich heller.
Weniger Druck, mildere Mittel, schneller trocken
Weil die Wärme mitarbeitet, kommen wir oft mit weniger Druck aus. Davon profitieren Fugen, weicher Sandstein und dünner Putz. Reinigungsmittel brauchen wir seltener oder in milderer Form, bei altem Öl oder dichten Flechten geht es trotzdem nicht immer ohne. Und warm gereinigte Flächen trocknen schneller ab. Wie sich das von reinem Hochdruck und Niederdruck unterscheidet, steht im Ratgeber Hochdruck, Niederdruck oder Heißwasser.
Heißwasser rund ums Haus: was es auf jeder Fläche bringt
Pflaster, Einfahrt und Außentreppe: der Grauschleier sitzt in den Poren
Betonpflaster wird mit den Jahren offenporig. Reifenabrieb, Staub und Algen setzen sich hinein und bilden den typischen grauen bis grünlichen Schleier. Den holt der Flächenreiniger mit heißem Wasser gleichmäßig aus dem Stein, seine Düsen drehen sich dabei unter einer geschlossenen Haube. Weil die Wärme den Film anlöst, genügt ein moderater Druck, und der Fugensand bleibt eher dort, wo er hingehört.


An der Außentreppe aus Waschbeton in Bonn sieht man, wo Wärme besonders viel bringt. Zwischen den Kieseln liegen unzählige kleine Mulden voller Algen und Schmutz. Mit Heißwasser lösen wir diese Nester, ohne die Kiesel durch zu viel Druck zu lockern, und die Stufen werden bei Nässe nicht mehr so schnell glatt. Alles zur Reinigung von Einfahrten, Höfen und Wegen steht auf einer eigenen Seite.
Naturstein: Wärme ersetzt den harten Strahl
Sandstein, Kalkstein und Travertin sind weicher als Beton. Ein harter Strahl aus kurzer Entfernung raut ihre Oberfläche auf, und auf rauem Stein hält sich neuer Schmutz umso besser. Bei Naturstein übernimmt deshalb die Wärme einen großen Teil dessen, was sonst der Druck leisten müsste: Moos und Algen weichen auf und gehen mit sanftem Spülen ab. Temperatur und Druck passen wir dem jeweiligen Stein an, vorher testen wir an einer unauffälligen Stelle. Wie wir weichen Stein sonst behandeln, beschreibt die Seite zur schonenden Reinigung von Naturstein.
Terrasse: Grünbelag löst sich, die Platten trocknen zügig
Auf Terrassen ist Grünbelag das große Thema, am stärksten im Schatten von Hecken und Bäumen. Bei Regen wird er rutschig. Heißes Wasser löst ihn aus der Plattenoberfläche und aus den Fugenrändern, wo er am zähesten sitzt. Begehbar ist die Terrasse gleich danach, und trocken ist sie schneller als nach einer kalten Reinigung. Den Ablauf zeigt die Seite Terrassenreinigung Schritt für Schritt.
Fassade: Algen lösen, ohne den Putz zu strapazieren
An der Hauswand wachsen Algen in die feinen Poren des Putzes. Ein Reiniger löst den Bewuchs, das warme Wasser unterstützt ihn und spült ihn mit wenig Druck aus der Putzstruktur, ohne Wasser in Haarrisse zu pressen. Temperatur und Druck richten sich nach dem Untergrund, ob Putz, WDVS oder Klinker. Gearbeitet wird ohne Gerüst, mit Teleskop-Technik. Mehr dazu auf der Seite Fassadenreinigung vom Boden aus.
Dach: Moospolster weichen auf und lassen los
Dicke Moospolster nehmen wir zuerst von Hand ab. Was danach noch an Ziegel und Betondachstein haftet, wird im heißen Wasser weich und geht mit dosiertem Druck ab. Das zählt, weil die Engobe auf Tonziegeln und die Farbschicht auf Betonsteinen keinen harten Strahl mögen. Auch hier stellen wir Wärme und Druck auf das Material ein. Ehrlich gesagt: Moos kommt je nach Lage wieder, unter großen Bäumen früher. Eine Imprägnierung verzögert das. Ablauf und Sicherung beschreibt die Seite Dachreinigung mit Absturzsicherung.
Saubere Grundlage für neue Fugen und Imprägnierung
Fugen: alte Füllung, Moos und Wurzeln raus, bevor neu verfugt wird
Vor dem Neuverfugen müssen die alten Fugen leer und die Steinkanten sauber sein. Heißes Wasser weicht verdichtete Erde, Moos und Wurzelreste auf, die sich dann leichter ausspülen lassen. An sauberen Flanken haftet ein Fugenmörtel besser, und auch Sand oder Splitt füllen eine freigeräumte Fuge bis unten. Welches Material wo passt, erklären wir bei den Fugenarbeiten nach der Reinigung.
Imprägnierung: nur auf sauberem, trockenem Stein
Eine Imprägnierung auf Siloxan-Basis dringt in den Stein ein, macht ihn wasserabweisend und bildet keinen glänzenden Film. Was beim Auftragen noch in den Poren sitzt, schließt sie mit ein. Die warme Reinigung holt deshalb Biofilm und Fettreste vorher aus der Tiefe. So liegt die Imprägnierung auf einer sauberen Unterlage, und weil der Stein nach heißem Wasser schneller abtrocknet, kann sie früher aufgetragen werden. Mittel und Untergründe beschreibt die Seite Imprägnierung auf Siloxan-Basis.
Sie möchten wissen, was bei Ihrer Fläche möglich ist?Schicken Sie uns ein Foto oder rufen Sie kurz an. Auf Wunsch reinigen wir vorab eine Musterfläche.
Angebot anfordernGewerbeflächen, Graffiti und Öl: wo Wärme den Ausschlag gibt
Parkplätze, Gastronomie und Werkstatthöfe: Öl, Fett und Kaugummi
Auf Parkplätzen, Werkstatthöfen und vor Restaurants liegt alles, was kaltes Wasser nur verteilt: Tropföl, Fett rund um die Mülltonnen, Kaugummi am Eingang. Heißes Wasser macht Öl und Fett flüssig und Kaugummi weich, unter der Haube des Flächenreinigers spülen wir beides ab, ohne es in die Umgebung zu spritzen.
Vorher
NachherEin Beispiel aus Bonn ist das Pflaster am Burger King Hardtberg. Bei Tankstellen und Werkstätten klären wir vorher, wohin das Schmutzwasser läuft, denn ölhaltiges Wasser gehört nicht in den Gully. Parkplätze reinigen wir in Abschnitten, damit immer ein Teil der Stellplätze frei bleibt. Für Verwalter und Betriebe gibt es eine eigene Seite zur Außenreinigung für Gewerbe und Hausverwaltungen.


Privat ist der Ölfleck unter dem Auto der häufigste Fall, wie in dieser Garageneinfahrt in Wachtberg. Ein frischer Fleck lässt sich meist gut entfernen. Ist er alt und tief eingezogen, wird er deutlich heller, ein Schatten kann bleiben. Das sagen wir vorher. Tipps zum Selbermachen gibt es unter Ölflecken auf Pflaster und Einfahrt entfernen, für besonders hartnäckige Stellen die Sonderreinigung für Öl, Rost und Graffiti.
Graffiti: Wärme hilft dem Reiniger
Farbe aus der Sprühdose geht mit Wasser allein nicht ab. Wir tragen einen passenden Löser auf und spülen die angelöste Farbe mit heißem Wasser herunter. Auf hartem Klinker klappt das meist gut, das Video zeigt eine solche Wand. Auf Putz und Naturstein gehen wir vorsichtiger vor, dort kann ein leichter Schatten bleiben. Mehr unter Graffitientfernung an Klinker, Putz und Naturstein.
Fett vor dem Bezirksrathaus Ehrenfeld: warum die Temperatur entschieden hat
Was Wärme bei Fett ausmacht, zeigte ein Wochenendeinsatz, über den der EXPRESS am 15. Januar 2024 berichtete. Am Bezirksrathaus Ehrenfeld, Venloer Straße, war ein Fass Altspeisefett aus einem Restaurant umgekippt, mutmaßlich mit Absicht. Etwa 50 m² offenporiger Stein hatten sich damit vollgesogen.

Speisefett wird in der Kälte zäh, manche Sorten werden fest. Im Januar steckte es in den Poren wie Wachs, kaltes Spülwasser hätte es dort eher noch fester gemacht. Also wurde das Fett zuerst gebunden und mechanisch abgenommen, danach wirkte ein Fettlöser ein, bevor wir mit Spritzpistole und Flächenreiniger unter Hochdruck nachgereinigt haben. Das heiße Wasser hielt das gelöste Fett flüssig, sodass es mit dem Spülwasser aus den Poren kam, statt dort wieder zu erstarren. Franz Hauer sinngemäß in der Zeitung: Offenporiger Stein saugt sich voll, Wasser allein richtet dagegen nichts aus. Nachlesen können Sie das im EXPRESS-Artikel als PDF.
So läuft eine Reinigung mit Heißwasser bei uns ab
- Anfrage: Fotos können Sie per WhatsApp schicken (0172 8268219). Das Büro unter 02225 9808996 ist montags bis samstags besetzt, jeweils von 9 bis 19 Uhr.
- Besichtigung: Franz Hauer prüft Material, Verschmutzung, Fugen und den Wasserablauf. Auf Wunsch reinigen wir kostenlos eine Musterfläche.
- Angebot: schriftlich zum Festpreis, meist binnen 48 Stunden. Den Preis bestimmen Größe, Material, Zugang, Grad der Verschmutzung und ob imprägniert wird.
- Reinigung und Abnahme: mit heißem Wasser und je nach Fläche mit Flächenreiniger, Spritzpistole oder Teleskopstange. Danach gehen wir die Fläche gemeinsam ab.
Heißwasserreinigung in Bonn, Köln und der Region
Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis liegen direkt vor unserer Tür, regelmäßig sind wir auch in Köln, Ahrweiler und Euskirchen, für Gewerbeflächen bis Leverkusen und Aachen. An der BayArena waren es rund 16.000 m² Pflaster. Beispiele aus den Stadtteilen zeigen die Seiten Heißwasserreinigung in Bonn und Heißwasserreinigung in Köln.
Häufige Fragen zur Heißwasserreinigung
Arbeiten Sie wirklich bei jeder Reinigung mit heißem Wasser?
Ja. Ob Terrasse, Fassade, Dach oder Parkplatz, Heißwasser ist bei uns das Standardverfahren. Was sich ändert, sind Druck, Düse, Abstand und Reiniger.
Kann heißes Wasser weichen Stein oder Putz beschädigen?
Schäden entstehen draußen meist durch zu viel Druck aus zu kurzer Entfernung, und den können wir dank der Wärme senken. Bei Sandstein, alten Fugen oder gedämmten Fassaden testen wir zuerst an einer unauffälligen Stelle.
Kommen Moos und Algen nach der Heißwasserreinigung wieder?
Je nach Lage ja. Wo es schattig und feucht ist, siedeln sich mit der Zeit neue Sporen aus der Umgebung an. Die warme Reinigung entfernt den Bewuchs gründlich, vor neuem Anflug schützt sie nicht. Eine Imprägnierung und regelmäßiges Kehren verzögern ihn.
Warum reicht mein eigener Hochdruckreiniger mit etwas Spülmittel nicht?
Kaltes Wasser verteilt Fett und Öl eher, als dass es sie löst, und das Spülmittel landet samt Öl im Gully. Viele Geräte für zu Hause arbeiten außerdem mit einer Punktdüse, die Fugen ausspült und weichen Stein aufraut.
Wann kann ich die Fläche wieder nutzen, und wann wird imprägniert?
Begehbar ist sie meist sofort, nur eben nass. Für eine Imprägnierung muss der Stein danach ein paar Tage trocken bleiben, den Termin legen wir nach dem Wetterbericht fest.
